Nachaltig, regional und echt! Die aktuellen Hochzeitstrends

Viele Brautpaare blicken gespannt in das Jahr 2022, denn endlich ist es soweit und sie geben sich das Ja-Wort. Aber was ist denn dieses Jahr überhaupt angesagt? Viele Trends sind geblieben, aber das ein oder andere hat sich auch verändert. Wir zeigen euch, welche Hochzeitstrends es im Moment gibt und welche Farben gerade angesagt sind.

Vintage bleibt weiterhin Trend
Eine Hochzeit im Vintage-Stil ist weiterhin total beliebt. Gerade wenn das Brautpaar auf echte Secondhandteile setzt, zum Beispiel beim Brautkleid, dem Anzug, den Möbeln oder der Deko (alles gibt es auch zum Mieten), dann fließt der Vintage-Trend mit dem neuen Wunsch nach Nachhaltigkeit zu einer perfekten Kombination zusammen. Der Grund für die anhaltende Freude am Vintage-Stil ist seine Vielseitigkeit und Individualität: ob schlicht und naturverbunden oder glamourös. Als Vintage gilt alles im Stil vergangener Zeiten, meist der Jahre zwischen 1930 und 1970. Dabei darf gerne kombiniert und mit modernen Teilen der Bogen zum Hier und Jetzt gespannt werden.

Heiraten mit gutem Gewissen
Nachhaltigkeit ist das große Thema dieser Zeit. Folglich ist es klar, dass auch Brautleute sich Gedanken über den ökologischen Fußabdruck machen, den ihre Hochzeit hinterlässt. Dabei ist es gar nicht so schwer. Man könnte zum Beispiel auf Tauben, Luftballons, Lampions und Einweggeschirr verzichten. Gefeiert wird in der Nähe, mit regionalen Produkten, vielleicht sogar in Bioqualität. Die Braut könnte auch ein Secondhand-Hochzeitskleid tragen oder sie lässt sich von einer Schneiderin das Hochzeitskleid ihrer Mutter oder Großmutter umändern. Auch bei den Gastgeschenken ist Selbstgemachtes weiterhin total im Trend: ob Duftsäckchen, Blumensamen, Gewürze, Liköre, Sirups oder Marmeladen – hübsch verpackt in kleinen Gläsern, Flaschen oder Säckchen mit einer individuellen Danksagung. So denken eure Gäste auch nach der Hochzeit an euch und eure Feier.

Blüten in voller Pracht
Der Nachhaltigkeitstrend hält auch bei der Blumendeko und dem Brautstrauß Einzug. Auf den Tischen stehen kleine Sträuße, wie wir sie als Kinder auf der Blumenwiese gepflückt haben: Wild- und Wiesenblumen, schön arrangiert. Auch der Brautstrauß besteht gerne aus regionalen und saisonalen Blumen. Je nach Jahreszeit sogar mit Trockenblumen. Einige Blüten und Kräuter können zudem die Speisen, Getränke und die Hochzeitstorte verfeinern und verzieren. Wer im Winter heiraten will oder auch sonst: Strohblumen und hohe Gräser sind eine beliebte Ergänzung zur Blütenpracht.

Eins und Eins macht Zwei
Wie schon bei der Trachtenmode geht der Trend bei den Bräuten auch immer häufiger zum Zweiteiler. Ob mit Rock oder Hose zur Bluse oder der Korsage, dieser Trend bietet einfach maximale Flexibilität und Möglichkeiten. Das Outfit kann ganz einfach über den Tag verteilt variiert werden. Mit Hose und Strickjacke ins Standesamt, mit Rock und Bluse in die Kirche, mit der Korsage auf die Tanzfläche. Abends wärmt dann eine Strickjacke oder eine schöne Stola. Mit ihnen lassen sich ganz einfach und gekonnt auch Farbakzente setzen. Insgesamt greift die Braut im Moment gerne zu Pastelltönen, eher als zu klassischem Weiß. Ein weiterer Vorteil vom Zweiteilertrend: Auch nach der Hochzeit lassen sich die verschiedenen Teile wunderbar mit anderen Kleidungsstücken kombinieren und machen so noch lange Freude.

Auch die Männer werden immer mutiger, was ihr Hochzeitsoutfit angeht. Der klassisch schwarze Anzug hat mehr oder weniger ausgedient. Ob elegante, schmale Zweireiher in Braun oder mit Mustern a la „Peaky Blinders“, gerne mit Fliege, Hosenträgern und Hut oder Käppi oder im eleganten Smoking wie James Bond. Immer mehr Männer ziehen mit ihren Frauen gleich und wählen verschiedene Outfits über den Tag verteilt, dabei bekennen sie auch immer öfter Farbe.

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